Zukunftsforum

Zukunftsforum Technik

Am Freitag, den 31. März 2006, um 15.30 Uhr fand in der kleinen Aula des Coppi-Gymnasiums das erste Zukunftsforum statt. Als ich um halb vier den Raum betrat, war er schon gut gefüllt. Das Podium war aufgebaut und es lief ein Bildschirmschoner an der Wand. Zum Glück hatte es noch nicht angefangen.

Es wurde noch kurz auf weitere Teilnehmer gewartet, da die 8. Stunde erst um Punkt 15:30 zu Ende war. Nach einer kurzen Eingangsrede ging es auch sofort los. Herr Dipl. Ing. Hans Georg Raschbichler begann mit Hilfe einer Präsentation die Funktionsweise des Transrapid zu erklären. Bis zum 4. Slide. Da kam es zu einer kleinen technischen Störung, da die Einstellungen am Powerbook nicht richtig waren. Irgendwie war es beruhigend, dass selbst der ehemalige Chefingenieur des Transrapids auch nur ein Mensch ist, der Fehler macht. Außerdem lockerte die Panne zusätzlich die Stimmung auf. Der Rest der Präsentation verlief tadellos. Im Anschluss konnten zuerst rein technische Fragen gestellt werden. Nach einer kurzen Anlaufphase, in der das Podium die ersten Fragen stellte, beteiligte sich das Publikum immer mehr.

Als der technische Wissensdurst kein Ende nehmen wollte, wurde die Diskussion aus Zeitgründen in die politische und gesellschaftskritische Richtung gelenkt. Die am heißesten diskutierte Frage war hier wohl, warum der Transrapid an China verkauft worden ist. H.G. Raschbichler antwortete hierauf, dass es an der Zeit war, den Transrapid in der realen Welt zu testen, und da Deutschland einen Rückzieher machte, wurden andere Angebote angenommen. Es sei nun die Aufgabe Deutschlands, auch einen Transrapid zu bauen, um die Technik weiter verbessern zu können und so einen "Vorsprung durch Technik" zu erhalten und somit konkurrenzfähig zu bleiben. Es wurde noch auf den Transrapid in den USA eingegangen und weitere mögliche Einsatzgebiete wie im Güterverkehr. Am Ende der Veranstaltung hatte sich der Raum nun schon geleert. Dies jedoch nicht aus mangelndem Interesse, wie Herr Neumann verkünden ließ, sondern auf Grund anderer Verpflichtungen. Für die Übriggebliebenen gab es noch kostenlos Infomaterial und DVDs, welche von H.G. Raschbichler gesponsort worden sind.

 An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Herrn Herrn Dipl. Ing. Hans Georg Raschbichler bedanken. Wir würden uns freuen, ihn wieder einmal am Coppi-Gymnasium begrüßen zu können.

Text: Richard Klemm, Klasse 12

 

 

 

 


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