Schulleiterseite

Informationen zur Suchtprophylaxe und der Drogenprävention am Coppi-Gymnasium sowie zum Umgang bei Bemerken des Handels mit Suchtmitteln bzw. beim Konsum oder Besitz von Suchtmitteln


1. Prävention

Eine umfassende Prävention ist die wichtigste Komponente kooperativer Anstrengungen, den Konsum gesundheitsgefährdender und illegaler Suchtmittel nicht zuzulassen.

Sie ist Ausdruck einer gemeinsamen Verantwortung von Lehrkräften und Eltern für unsere Schülerinnen und Schüler.

2. Intervention

Was tun, wenn trotz aller Prävention

  1. der Handel mit Suchtmitteln festgestellt wird,
  2. eine Lehrkraft den Verdacht hat, dass eine Schülerin bzw. ein Schüler unter dem Einfluss einer in der Schule verbotenen Substanz steht oder in deren Besitz ist oder exzessives Suchtmittelverhalten zeigt?

1. Prävention

An unserer Schule ist seit Jahren ein Konzept der Suchtprophylaxe und der Drogenprävention etabliert.
In jeder Klassenstufe findet einmal im Jahr eine 90-minütige Veranstaltung zur Sucht- und Drogenproblematik statt.

Alle Klassen der Klassenstufen 7, 8 und 9 führen jeweils im Frühjahr eine Exkursion zu Karuna pr|events, einer Fachstelle für Suchtprävention in Berlin-Lichtenberg, durch.

Die Realität zeigt, dass die schulischen Anstrengungen, unsere Schülerinnen durch Aufklärung vor dem Konsum von Suchtmitteln zu schützen, ständig neu hinterfragt und ggf. angepasst werden müssen.

Im Schulprogramm haben wir im Punkt 2.4.3 vereinbart:
„Jährlich werden in allen Jahrgangsstufen Veranstaltungen zur Suchtprävention mit kompetenten Fachleuten durchgeführt.“
...
„Diese Aktivitäten wie auch die enge Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologischen Dienst und Einrichtungen der Jugendhilfe tragen zur Sicherung der im Leitbild verankerten gewaltfreien Atmosphäre und zum konstruktiven lösungsorientierten Umgang mit auftretenden Problemen bei.“

Unsere Lehrerinnen und Lehrer setzen sich im Rahmen von Dienstberatungen bzw. von Fortbildungen immer wieder mit der Problematik des Suchtmittelkonsums bei Schülerinnen und Schülern auseinander.

2. Intervention

Die nötigen Reaktionen beim Handel mit Drogen bzw. beim Konsum von Drogen sind in den Notfallplänen für Berliner Schulen beschrieben.
(https://www.berlin.de/imperia/md/content/sen/bildung/hilfe_und_praevention/gewaltpraevention/notfallordner.pdf)

a) Handel mit Drogen

  • Bei Drogenhandel ist die Polizei zu verständigen. (Notruf 110)
  • Wenn möglich, ist der Drogenhandel ohne Selbstgefährdung zu unterbinden.
  • Die Substanz ist ohne Selbstgefährdung sicherzustellen.

b) Konsum von Drogen

  • Wenn eine Lehrkraft den Verdacht hat, dass eine Schülerin bzw. ein Schüler unter dem Einfluss einer in der Schule verbotenen Substanz steht oder in deren Besitz ist oder exzessives Suchtmittelverhalten zeigt, hat sie das Recht, sich mit der Schulleitung unter der Maßgabe der Vertraulichkeit persönlichkeitsbezogener Informationen zu beraten.
  • Schulleitung, Kontaktlehrer, Klassenleitung bewerten gemeinsam die Schwere der Vorkommnisse.
  • Die Schulleitung sichert in Fällen von Besitz verbotener Drogen betreffende Substanzen und verständigt die Polizei. (Notruf 110)
  • Je nach Situation ist möglichst schnell mit der betroffenen Schülerin oder mit dem betroffenen Schüler das Gespräch zu suchen.

Weiteres Handeln ist im Rundschreiben II Nr. 20/1997 „Suchtprophylaxe in der Schule” beschrieben.
(http://www.berlin.de/sen/bildung/hilfe_und_praevention/suchtprophylaxe/)

U. Gosse, Schulleiter, März 2016

Anlagen:

pdficon32x32 Informationen_zur_Suchtprophylaxe_und_der_Drogenpraevention_am_Coppi.pdf

pdficon32x32 Handlungsmatrix_fuer_den_Umgang_mit_Suchtmittelkonsum_im_schulischen_Umfeld.pdf

Bearbeiter-Login