Schüleraustausch

Schüleraustausch Yverdon 2011

21.09.11 Berlin Ostbahnhof 7:45 Uhr

Eigentlich wären wir jetzt auf dem Weg zur Schule gewesen, aber wir, 25 Schüler der neunten Klasse plus Frau Berger und Frau Stanislawski, starteten zum Schüleraustausch nach Yverdon.

 

Auf der sehr langen Zugfahrt haben wir gequatscht, Musik gehört und Spiele gespielt. Mit zwanzig Minuten Verspätung erreichten wir um ca. 18 Uhr Yverdon. In den letzten Minuten vor der Ankunft stieg die Aufregung immer weiter an. Auf dem Bahnsteig warteten schon neugierig unsere Gastfamilien. Den ersten Abend verbrachten wir dann mit ihnen.

Alle

 Schloss
 

22.09.11

Nach der ersten Nacht gingen wir mit unseren Austauschschülern in die Schule und besuchten dort gemeinsam die ersten zwei Stunden. Danach besichtigten wir die Altstadt von Yverdon. Dort hörten wir einen Vortrag über den Pädagogen und Lehrer Pestalozzi. Später fuhren wir zum Jura Park, wo wir von Wespen angegriffen worden sind. Im Jura Park durften wir Wölfe, Bisons und Bären beobachten. Unser zweiter Ausflug ging in die Grotte von Vallorbe. Bei unserer Switzerdütsch Führung durch die Grotte froren wir, da in der Grotte gefühlte -10°C waren. Dann ging es wieder nach Hause zu unseren Gastfamilien.

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23.09.11

Heute haben wir viel erlebt. Zuerst besuchten wir ein Schloss in Chillon, wo wir einen interessanten Vortrag hörten. Mit dem Schiff überquerten wir den Genfer See und fuhren mit dem Bus zu den Gorges du Durnand. Dort führte uns eine heikle Wanderung über Treppen: unter uns ein reißender Fluss, über uns steile und spitze Felsen. Oben angekommen ging es halb rutschend, halb kletternd durch einen Wald wieder runter. Wir alle kamen todmüde am Bus an. Es gab jedoch noch keine Pause für uns, da wir später noch durch Weinberge wanderten, wo wir von netten Arbeitern viele Weintrauben bekommen haben. Wir haben uns mit den Weintrauben gestärkt und genossen den restlichen Tag.

24./25.09.1

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Viele hatten Angst, und wollten eigentlich wieder nach Hause. Ein Highlight am Sonntag war die Überraschung der Austauschschüler für uns, die meisten von uns besuchten den Aquapark. Dieser Park ist ein Wasserparadies mit ca. 7 Rutschen, unter anderem eine Loopingrutsche mit Notausstieg. Das war echt lustig.

26.09.11

Am Montag gingen wir vormittags mit unseren Korrespondenten Minigolf spielen. Vom lauten Gesang der Schweizer begleitet, fuhren wir nach Bern, um dort mit den Austauschschülern verschiedene Wahrzeichen zu suchen, wie zum Beispiel den Kindlifresser Brunnen. Später besuchten wir das Schweizer Parlament und hatten dort die Ehre an einer Plenarsitzung teilzunehmen. Es ist uns aufgefallen, dass die meisten Abgeordneten nicht aufpassten, sondern lieber bei Facebook waren, Zeitung lasen oder quatschten. Später wurde uns zum Gebäude auch noch etwas erzählt. Danach ging

 

en wir wieder alle nach Hause.

27.09.11

Am Dienstag besuchten wir Genf, wo wir die Stadt besuchten und Fragen auf Französisch beantworten mussten. Die schweren Fragen konnte fast jeder komplett beantworten. Besonders beeindruckend war ein Springbrunnen mit einer über zehn Meter hohen Fontäne. Wir ließen uns die Sonne auf die Nase scheinen, besuchten Geschäfte und bummelten einfach durch die Stadt. Später besuchten wir das UNO-Gebäude in Genf, wo wir nach strengen Sicherheitsmaßnahmen viel über die UNO und ihre Arbeit erfuhren.

28.09.11

Dieser Mittwoch war voller Vorfreude, da ein Besuch in der Schokoladenfabrik anstand. Doch erst haben wir uns eine Frommagerie angeguckt und wir konnten uns ansehen, wie der Käse gemacht wird. Wir konnten uns durch verschiedene Käsesorten durchprobieren, was sich später als großer Fehler herausstellte. Als wir dann endlich in die Schokoladenfabrik konnten, haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Die anstehende Führung war interessant, aber die spätere Verkostung war das Beste. Man konnte unendlich viel Schokolade essen und später die Schokolade kaufen. Abends gab es ein großes und schönes Abschiedsfest.

 

29.09.11

Abreisetag um 6 Uhr an einem kalten und dunklen Morgen. Wir alle waren müde und unsere Gesichter waren mit leichter Trauer bedeckt, natürlich freuten wir uns auch auf unsere Freunde und auf unsere Familien. Im Zug haben wir uns wieder mit Büchern, Spielen und Erinnerungen beschäftigt. Gegen 16 Uhr kamen wir zu Hause an und wurden von unseren Eltern erwartet.

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