Schüleraustausch

Reisebericht zum Schweizaustausch 2010

In der Zeit vom 22.09. bis zum 30.09.10 fuhren wieder Schüler/innen der derzeitigen neunten Klassen zu unserer Partnerschule in die französichsprachige Schweiz. Die Reiseberichte wurden von den Schülern/Schülerinnen in Tagebuchform geschrieben. Viel Spaß beim Lesen...

Mittwoch, 22.09.10

Heute sind wir losgefahren. Um 8:21 Uhr startete unser Zug. 15:57 Uhr sind wir am Bahnhof Basel angekommen und in einen anderen Zug umgestiegen. 17:52 waren wir endlich da!

Als unsere Austauschschüler am Bahnhof standen und auf uns gewartet haben, war ich total aufgeregt. Am Abend waren wir bei unseren Korrespondenten zu Hause. Ich hatte zuerst Angst wegen der Verständigung, aber dann hat es doch ganz gut geklappt. Meine Gastfamilie war total nett.

Text: Tanya Natterodt

 

Donnerstag, 23.09.10

Am Morgen hatten wir zwei Stunden Unterricht in unserer Partnerschule in Yverdon. In Musik wurde gesungen und in Sport haben wir Spiele gemacht.
Danach gab es eine Führung durch die Altstadt, einen Vortrag in französischer Sprache über Pestalozzi. Zum Schluss erkundeten wir bei einer Stadtralley die Stadt. Bei einer Kleinstadt wie Yverdon dauerte das nicht sehr lange.

Den Nachmittag und den Abend verbrachten wir in den Gastfamilien und ich war überrascht, wie gut wir uns verstanden.

Text: Tjada Schult

 

Freitag, 24.09.10

Heute waren wir viel unterwegs. Die Gruppe traf sich um 8 Uhr an der Schule. Dort verglichen wir die am vorherigen Tag beantworteten Fragebögen. Danach fuhren wir mit dem Bus zur Käserei in Moléson und lernten, wie der Käse hergestellt wir. Als wir fertig waren, durften wir noch die Sommerrodelbahn fahren. Da wir noch Zeit hatten, besuchten wir Gruyères, eine Stadt mit 170 Einwohnern und einer Million Touristen pro Jahr, die auf einen Berg gebaut ist. Jetzt weiß ich auch, wo der Gruyère-Käse herkommt.

Anschließend wurden wir zur Nestle Schokoladenfabrik gefahren und uns wurde erklärt, wie Schokolade hergestellt wird. Wir haben viel gegessen und viel gekauft. Als wir fertig waren, fuhren wir zurück nach Yverdon und unsere Korrespondenten gingen mit uns nach Hause.

Text: Florian Holfert

 

Samstag, 25.09.10

Mein Wochenende war insgesamt lustig, interessant und schön. Am Samsatg haben meine Austauschschülerin Jennifer und ich bis 12 Uhr ausgeschlafen. Danach haben wir Frühstück gegessen. Es gab Croissants - einfach lecker!

Um halb zwei haben wir uns mit Luise, Miriam und deren Austauschschülerinnen Juliette und Celia  getroffen. Juliette und Jennifer sind mit dem Zug und wir mit dem Auto gefahren.

Wir haben uns dann alle in Lausanne getroffen. Dort waren wir in einer Kirche, in einigen Geschäften und haben uns die Stadt im Allgemeinen angeguckt. Gegen 17:30 Uhr sind wir wieder nach Hause gefahren. Um 19 Uhr gab es Abendbrot. Wir haben alle zusammen Crêpes gegessen. Es war sehr lustig und wir mussten viel lachen.

Danach wollten wir einen Film mit deutschen Untertiteln gucken, aber wir haben keinen gefunden, deshalb mussten Jennifer, Juliette und Celia nochmal in eine Videothek gehen. Die brachten auch keinen Film mit deutschen Untertiteln, deswegen mussten wir ihn auf englisch mit französischen Untertiteln schauen.
Um 1 Uhr sind wir ins Bett gegangen und haben noch kurz gequatscht. Dann sind wir eingeschlafen.

Text: Louise Böhm

 

Sonntag, 26.09.20

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien. Heute morgen haben wir "Slumdogs Millonaire" geguckt. Es war très triste!!!

Danach sind wir auf "La fête des vendanges de Neuchâtel" gegangen. Da waren viele geschmückte Wagen, LKWs und Autos. Alle waren sehr aufwendig mit Blumen geschmückt. Am Anfang des Umzugs kamen ganz viele laute Motorräder. Hinterher schicke Cabriolets. Auf einem Wagen war die "Miss Neuchâtel". Dann kamen die ganzen sehr hübsch geschmückten Wagen, mit zwischendurch immer wieder Paraden von Bläsern oder Militärorchestern. Am Ende kamen auch ganze Gruppen von kleinen Wölfen, Dachsen, Eichhörnchen und Bienen. Das war sehr niedlich!!!Als der Umzug zu Ende war, sind wir erstmal was Essen gegangen.

Danach bin ich auf den Rummel den Musikexpress avec Noémie und Autoscooter avec Laurianne gefahren. Das hat Reisenspaß gemacht.
Zum Abendbrot gab es Spätzle mit Ragout.

Text:Charlotta Wackwitz

Montag, 27.09.10

Heute haben wir uns um 8:30 Uhr mit unseren Korrespondenten an der Minigolfbahn getroffen. Dort haben wir dann in 4er-Teams gespielt, immer zwei Schweizer und zwei Berliner. Von dort aus sind wir dann mit dem Bus nach Bern gefahren. Alle Berliner haben sich darauf gefreut, endlich wieder mit Freunden kommunizieren zu können, aber das gestaltete sich teilweise sehr schwer, da Schwitzerdütsch sehr undeutlich ist.

Als wir in Bern waren, sind wir zuerst zur Bärenschlucht gegangen und haben dort gepicknickt. Von da aus sind wir dann zum Dom. Einige sind hoch gegangen (das waren an die 400 Stufen) und waren völlig k.o. als sie oben ankamen. Allerdings war die Aussicht herrlich und der anstrengende Aufstieg dadurch schnell vergessen.
Danach hatten wir noch zwei Stunde, um durch Bern zu schlendern, mussten allerdings ein Foto vom Kindlifresserbrunnen machen.

Als die Zeit rum war, sind wir vom Münster aus zum Parlament gegangen und nahmen dort als Zuschauer an einer Parlamentssitzung teil. Das Lustigste war, dass die Abgeordneten machten, was sie wollten und den Sprechern nie zuhörten. Sie lasen Zeitung oder hörten Musik oder surften im Internet... Und undeutlich gesprochen haben sie auch. Für die meisten war die Zeit sehr langweilig. Allerdings konnten wir anschließend zwei Abgeordneten Fragen stellen, die sie uns beantworteten.

Nach dem Aufenthalt im Parlament sind wir mit dem Bus wieder nach Yverdon gefahren.

Text: Johanna Aßmus

 

Dienstag, 28.09.10

Am Dienstag Morgen fuhren wir zum Château de Chillon: ein Schloss das einer Burg gleicht und im Wasser steht. Dort nahmen wir an einer interessanten Führung teil. Danach fuhren wir zu einer riesigen Schlucht, die sogenannten "Gorges du Durnand". Wir stiegen eine Holztreppe neben der Schlucht hinauf. Nach dem Anstieg besichtigten wir die Weinberge. Von dort hatten wir eine traumhafte Aussicht auf den Genfer See und die Alpen.

Nach einer kleinen Wanderung fuhren wir zurück zur Schule und wurden von unseren Korrespondenten abgeholt. Die Landschaft im Canton Waadt ist wirklich traumhaft schön, fast kitschig schön, wie im Film "Heidi".

Text:Robin Redel

 

Mittwoch, 29.09.10

Am Mittwoch sind wir Berliner mit dem Bus nach Lausanne gefahren. In der Vorstadt von Lausanne haben wir das Musée Olympique besichtigt, was sehr interessant war. Danach haben wir in dem traumhaften Hafen von Lausanne Ouchy gepicknickt. Die Aussicht war unglaublich, da wir am Mittwoch auch richtig Glück mit dem Wetter hatten. Wegen des klaren Wassers und der Palmen hat man sich nicht wie in der Schweiz gefühlt. In der Innenstadt hatten wir dann Freizeit und konnten endlich unseren ersten Crêpe essen. Es gab dort auch schöne Geschäfte, aber die Stadt an sich war lange nicht so schön wie Bern und auch viel weniger ordentlich.

Nachdem wir dann mit dem Bus wieder nach Yverdon zurück gefahren waren, wurden wir von unseren Korrespondenten abgeholt und sind zum Abschlussabend gefahren. Dieser war ein wenig enttäuschend, weil einige direkt nach der Animation gegangen sind und andere bis um neun blieben. Das Abendbuffet, welches die Gasteltern angerichtet hatten, war hyperlecker.

Text: Shirley Buckmann, Anne Vieth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

{}

 

 

Video als Flash (140 MB)

Video als MP4 (211 MB)

Bearbeiter-Login