Projekttage

Projekttage 2006 - Radtouristik

Ein sehr begehrtes Projekt war auch dieses Jahr wieder Radtouristik. Der Projektvorschlag kam diesmal von Fr. Berger und Fr. Kabel. Da sehr viele Schüler Interesse zeigten, entstanden zwei Gruppen. Somit bekamen die beiden Lehrerinnen einen Teil der Schüler, die zweite Gruppe übernahm Herr Goldenbaum. Als Mitglied der Truppe von Herrn Goldenbaum, erlebte ich eine Projektwoche, die Körper und Geist forderte. Der erste Tag verlief im Vergleich zu den anderen noch recht ruhig. Wir trafen uns alle in der Schule. Acht Schüler berieten über die Touren der laufenden Woche, und alle checkten ihre Räder durch.

 

 

Am Dienstag fuhren wir eine sogenannte Einführungstour. Sie führte  uns durch Karlshorst über Friedrichshagen zum Müggelsee, alles im angemessenen Tempo (wie auch an den anderen Tage). Nachdem wir den Spreetunnel passiert hatten, fuhren wir für einen Drink und ein erstes Erinnerungsphoto über Rübezahl weiter zur Wasserrettungsdienststation Rahnsdorf. Der in der Nähe gelegene Kleine Müggelsee zog uns, wie wahrscheinlich auch die Gruppe um Fr. Berger und Fr. Kabel, zum Baden magisch an.

Am Mittwoch waren wir am Wannsee unterwegs - ein sehr schöner Parcour auch für Familienausflüge: Natürlich nahmen wir uns Zeit für einen kurzen Besuch in Potsdam.

Den Donnerstag hatten wir für einen großen Ausflug verplant. Mit dem Regionalzug ging es früh bis Rheinsberg. Von dort aus fuhren wir durch die herrliche märkische Landschaft, besuchten das berühmte Schloss und gingen im Zechliner See baden. Zum Ausklang des Tages lud eine Shopping-Passage zum Bummeln ein.

Wir hatten mit dem Wetter die gesamte Woche Glück. Die Sonne schien und mit 20-25 °C herrschten angenehme Temperaturen. Alles in allem ist es nicht möglich, in der Kürze die Fülle der tollen Ereignisse zu schildern. Vielleicht animiert dieser Bericht den einen oder anderen, in diesem Schuljahr an einem solchem Projekt teilzunehmen.

 

Text: Enrico Sauer

Un- Ruhebild
Theodor Fontane

Zeit und Züge stehen still.
Mark und Märkter warten.
Raps färbt Felder, wie er will
Kartoffel wächst im Garten.

Kiefernwald verteilt sich neu
um schlafne Flecken
Feldsteinkirchen stehen treu
und bröckeln an den Ecken.

Seen sehn sauber in das Land,
warten auf die Wellen
sehnen sich nach Wind, Verstand,
Kranich, Arbeit, Freundschaftsband,
Muße, Storch und märkiisch Sand,
Kinderlachen, hellem.

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