Klassenfahrten

Kursfahrt Klasse 11 nach Barcelona

 

 

Tag 1 in Barcelona

Müde und aufgeregt trafen wir uns am Montagmorgen am Flughafen Tegel, um unsere Reise nach Barcelona anzutreten. Trotz leichter Turbulenzen und fehlender Verpflegung kamen wir gegen 13 Uhr heil in der Hauptstadt Kataloniens an. Die Sonne und der erhebliche Temperaturunterschied ließen die darauf folgende zweistündige Fahrt zu unserer Unterkunft nahezu vergessen. Die Gesellschaftszimmer sowie die Eingangshalle der Jugendherberge waren im modernistischen Stil gestaltet. Wir hätten uns gefreut, wenn die Zimmer auch in diesem eingerichtet wären, waren sie aber nicht. Zwei Einzelbetten, zwei Doppelbetten und sechs Schränke, dazu ein Blick auf die 1,5 Meter entfernte Wand des Nachbarhauses: ab diesem Tag wussten wir, wie es sich in einer Sammelzelle im Gefängnis anfühlen muss.

Nach der kurzzeitigen Einrichtung der Zimmer fuhren wir mit der Metro zum Placa de Catalunya, welcher durch die „Rambla“, eine Promenade mit vielen Restaurants, dem größten Markt Barcelonas „la Boquateria“ und unzähligen Touristenständen, mit dem Hafen verbunden wird. Dort bekamen wir eine Dreiviertelstunde Freizeit, welche größtenteils mit der Suche nach etwas Essbaren verbracht wurde. Nach den 45 Minuten gingen wir in der Dämmerung etwas am Hafen lang, besuchten den im modernistischen Stil eingerichtetem Hauptsitz der Post und gingen über das Barrio Gotico zum Placa de Catalunya zurück, um von dort zur Jugendherberge zurückzufahren. Das Abendessen war nicht jedermanns Geschmack und so gingen einige mit leerem Magen und erschöpft vom Tag bereits frühzeitig ins Bett.

Dienstag 16.02.16 Jugendstil in Barcelona

Ausgeruht und voller Tatendrang begannen wir unser nächstes Abenteuer. Vom Frühstück gestärkt, mehr oder weniger, marschierten wir im Gleichschritt bei wunderschönem Wetter zur U-Bahnstation Vallcarca, oder wie manche es auch nannten, Vallkacka. An der Sagrada Familia angekommen, der zukünftig größten Kirche der Welt und dem Wahrzeichen Barcelonas, bekamen wir eine sehr interessante Führung. Die Architektur Gaudis (im Jugendstil) war atemberaubend! Und übrigens die derzeitig größte Kirche befindet sich in Ulm. Danach ging es zum Ku`damm Barcelonas (Passeid de Gracia), wo unsere Kreditkarten glühten. Nebenbei haben wir uns noch die bekanntesten Häuser Gaudis angeschaut, Vitamin D getankt und leckere Käsebrote gegessen. Nach diesem Erlebnis folgte der schweißtreibende Aufstieg zum Park Güell. Umgeben von Sonne, Palmen und Papageien genossen wir den überragenden Ausblick auf die Stadt. Damit wir uns ausnahmsweise auch mal bewegen (bereits mit Blasen an den Füßen), bestritten wir zielsicher den Weg zur Herberge zu Fuß. (#Wildnisadventure) Man muss dazu sagen, dass Barcelona nicht unbedingt ebenerdig ist. Angekommen in der Herberge gab es trockenen Reis und Zimthühnchen, die Soße ist wahrscheinlich irgendwo verloren gegangen. Empfehlenswert ist die 45cent Tomatensauce zusammen mit Baguette aus unserem Stammsupermarkt, wo unser Freund Carlo arbeitet.( Ungefähr 5 Minuten von der Herberge entfernt). Den Abend ließen wir gemütlich zusammen ausklingen und freuten uns schon auf den nächsten Tag.

von Aylin, Lena, Lisa, Annika

Donnerstag - Unser freier Tag

Er begann wie jeder andere, wir trafen uns in der Eingangshalle und machten uns als Gruppe zur Metro Station auf. Die Lehrer brachten uns noch bis zum Mercat de la Bouquerìa, dem größten und bekanntesten Markt Barcelonas. Dann teilten wir uns in kleine Gruppen und nutzten unsere 6 Stunden Freizeit, indem wir kleine Läden aufsuchten, uns verirrten und neue Bekanntschaften machten. Die nächste Etappe unserer Reise war der Besuch des Unterrichts an einer spanischen Sprachschule. Das Alter unserer "Klassenkameraden" war von 18-65, wir sangen Lieder und lernten uns beim "Speed-Dating" besser kennen, es entstanden viele neue Freundschaften und wir erfuhren neue Dinge, welche uns das spanische Leben näher brachten.

 

          

 

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