Klassenfahrten

Rom 2007

Nachdem es einige Problem wegen der Anfahrt zum Flughafen gab, trafen sich alle Schüler am 13.2.07 4:30 Uhr am Airberlin Schalter zum Einchecken. 6:00 Uhr sollte dann endlich das Flugzeug losfliegen. Durch einen blinden Passagier kam es allerdings noch zu Verzögerungen.

Doch das Warten hatte sich gelohnt, denn in Rom angekommen, erwartete uns wundervolles Frühlingswetter. Leider konnten wir dieses nicht lange genießen, da wir noch mit dem Bus zum Hotel fahren mussten. Beim Hotel angekommen, wurden zunächst einmal die Zimmer verteilt. Wie üblich, gab es dabei einige Unstimmigkeiten.

Nachdem die Taschen ausgepackt worden waren, machten sich einige Grüppchen auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Danach folgte auch schon der erste Ausflug, der zu den Katakomben führte, wo wir eine sehr interessante Führung hatten.

Als wir wieder zurückkamen, gab es auch schon Abendbrot im in der naheliegenden "Trattoria", einem kleinen italienischen Restaurant. Das Drei-Gänge-Menü bot für jeden Geschmack etwas. Danach war Freizeit angesagt. Diese wurde von allen anders genutzt. Doch schlafen ging trotz des anstrengenden Tages noch lange keiner.

Der zweite Tag begann mit einem Besuch des Colosseums und des Forums Romanum. Wir wurden von einer sehr netten Deutschen geführt, die nach Italien ausgewandert war. Auch hier nahm man viel mit, wobei man das meiste schon aus dem Geschichts- oder Lateinkurs wusste. Es war auch kein langweiliges Zuhören, sondern sie fragte auch oft unser Wissen ab oder forderte unsere Nervenzellen. Nach dieser Führung gab es noch einen weiteren Besichtigungsrundgang durch Rom, wo wir unter anderem die Todesstelle von Caesar sahen, die Wiese, wo einmal der Circus Maximus stand und auch der Mund der Wahrheit, der einem laut der Sage die Hand abbeißt, wenn man gelogen hat. Doch der Mund war laut Herrn Pommer kaputt, weil er ihm nicht die Hand abgebissen hat.

Auch der dritte Tag war wieder sehr aufregend. An diesem haben wir eine Fahrt nach Pompeji unternommen. Der einsetzende Regen beeinträchtigte unseren Ausflug etwas. So konnten wir nicht auf den Vesuv, da dieser wegen des schlechten Wetters gesperrt war. Dennoch kämpften wir uns durch den Regen und schauten uns Pompeji an, wo wir die Therme, den Friedhof der Flüchtlinge, schöne Häuser mit wundervollen Gärten, Theater mit sagenhafter Akustik und noch viel mehr sahen. Als wir dann schon alle durchgefroren waren und wieder zum Hotel wollten, mussten wir allerdings noch eine ganze Weile auf den Bus warten. In dem Restaurant, wo wir versuchten unterzukommen, konnten wir leider auch nicht lange bleiben, weil ein Großteil von uns nichts essen wollte. Also mussten wir noch länger im Regen stehen und frieren. Während wir warteten, umkreisten uns einige von den in Pompeji herumstrochelnden Hunden. Als der Bus kam, ging es dann aber schnell nach Hause, wo wir uns alle aufwärmten.

Am letzten Tag gingen wir noch in die Vatikanischen Museen, was allerdings freiwillig war, da man den Eintritt selbst bezahlen musste. In den Museen sahen wir dann die Sixtinische Kapelle, die ich sehr beeindruckend fand, vor allem weil ich schon viel über die Entstehung der Decke gehört hatte und die Schwierigkeiten, die Michel Angelo wegen ihr hatte. Doch dort konnten wir uns nicht lange aufhalten, da schon der nächste Termin anstand. Danach verharrten wir noch eine Weile auf dem Petersplatz, wo wir auf die anderen warteten und uns sonnten. Als wir dann in den Petersdom gingen, war ich noch einmal sehr beeindruckt, denn so groß hätte ich ihn mir niemals vorgestellt: Ich kam mir sehr klein und unbedeutend vor. Nach dem Petersdom sahen wir uns unter anderem noch die Engelsburg, die Piazza Navona und die Trajansäule an. Als wir nach diesem anstrengenden Tag mit unserem gemeinsamen Abendbrot abschlossen, wurden wir mit einem italienischen Eis als Nachtisch überrascht, das sehr lecker schmeckte. Nach diesem Tag ging es dann leider schon wieder nach Hause. So kamen wir dann am 17.2. um 10:50 Uhr wieder in Berlin Tegel an, wo uns dann Familie und Bekannte wieder abholten.

Text: Franziska Dath

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