Klassenfahrten

Die Klasse 8b an der Costa Brava

Dank der Mithilfe engagierter Eltern konnte die Klasse 8b eine Klassenfahrt nach Spanien (Calella, Barcelona ) unternehmen. Mit dem Bus wäre die weite Strecke nach Barcelona zu anstrengend gewesen, also wurde via Internet in kleinen Gruppen zu acht Personen für die  gesamte Klasse ein Hin- und- Rückflug Berlin Schönefeld-Barcelona gebucht. (Preis bei easy-Jet im Schnitt 93,74 Euro pro Person). Der Vorteil eines Fluges liegt in der Zeitersparnis und den stressfreien Flugminuten (alle Kinder müssen artig auf ihren Plätzen sitzen bleiben). Da für jeden Schüler und jeden Begleiter lediglich eine Buchungsnummer für den Flug nötig ist, die man entweder einem Automaten eingibt oder am Schalter ansagt, ist die Abfertigung im Flughafen angenehm vereinfacht.

Der Nachteil eines Fluges ist, dass man keinen Bus vor Ort hat, den man für diverse Tagesausflüge nutzen kann. Dies wird durch die relativ niedrigen Bahnpreise in Spanien teilweise wieder ausgeglichen. Für Ausflüge, die nicht per Bahn zu realisieren sind, sollte vor Antritt der Klassenfahrt bei dem Reiseveranstalter ein Bus vor Ort bestellt werden.

 

Der Anflug auf den Flughafen von Barcelona knapp 2½ Stunden nach Abflug aus Berlin, war schon das erste tolle Erlebnis. Wer auf der richtigen Seite am Fenster saß, konnte die herrliche Küstenlandschaft der Costa Brava bestaunen. Tiefblaue, von bizarren, teilweise bewaldeten Felsen umfangene Lagunen.

 

Nachdem wir heil gelandet waren, mussten wir in dem riesigen Flughafengebäude eine unfreiwillige Ehrenrunde drehen, inklusive einer zweiten strengen Kontrolle durch spanische Beamte. Schließlich erreichten wir unser Gepäckband, auf dem nur noch unsere Koffer ihre einsamen Kreise zogen. Über eine 300 Meter lange Brücke gelangten wir dann endlich zum Bahnsteig.

Die Zugfahrt nach Calella dauerte ca. 1½ Stunden und führte über lange Strecken direkt am Strand entlang. Die Schüler betrachteten mit großer Vorfreude auf eigene Badeaktivitäten das fröhliche, teilweise nackte Gewimmel am blauen Meer. Calella, das lebhafte Küstenstädtchen, wurde nun von unserer gepäckbeladenen Reisetruppe auf der Suche nach unserem Hotel durchstreift.

 

Der Weg führte uns durch kleine, bunte Gassen, in denen es von Touristen wimmelte, vorbei an unzähligen Geschäften und Restaurants, aus denen es verführerisch duftete. Wir stellten fest: "Es ist schön hier !" Ganz hinten, fast am Ende einer lärmenden Gasse stand in großen Lettern das Wort "Neptuno", der Name unseres Hotels - wir hatten es geschafft! Das Hotel, das einen eigenen kleinen Swimmingpool hat, ist gemütlich eingerichtet und ent-spricht im Großen und Ganzen den Erwartungen an eine drei Sterne Kategorie. Die Schüler schwärmten schnell in das kleine Städtchen aus und das erste Taschengeld wurde für Hütte, T-Shirts, Süßigkeiten und viele andere heimliche Dinge ausgegeben.

 

Die erste gemeinsame Aktion der Klasse war eine Wanderung in die nähere Umgebung von Calella. Eine Aktion, die nicht gerade auf große Begeisterung stieß. Die Aussicht auf ein abschließendes Bad im Meer dämpfte den Unwillen ein wenig, die Schönheit der Landschaft trug mit dazu bei.

 


Ausflüge

Der Tagesausflug nach Barcelona war leider teilweise verregnet (Ein Segen für das von einer schlimmen Trockenheit geplagte Spanien, Pech für uns). Der Charme dieser wunderschönen, weltoffenen Stadt durchdrang aber auch den feinen Nieselregen und die Rambla mit ihrem internationalen Flair zog uns in ihren Bann. Ein Tag reicht nicht einmal ansatzweise aus, um diese schöne Stadt kennen zu lernen.

Ein Muss für jeden Besucher der Costa Brava ist der malerische Küstenort Blanes mit seinem Botanischen Garten. Dieser, von dem deutschen Naturwissenschaftler Karl Faust gegründete Naturpark, sucht seinesgleichen in Europa. Über 200 000 Pflanzenarten und die eindrucksvollsten Aussichten auf die Küste kann man hier genießen.

Text, Fotos: Herr Zirzow

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