Exkursionen

 Auf den Spuren Bertolt Brechts

Am Donnerstag, dem 24.11.2015, fand für unsere Klasse 9c gemeinsam mit dem Klassenlehrer Herrn Schneider und der Deutschlehrerin Frau Mnich eine Exkursion zum Bertolt-Brecht-Haus und dem Dorotheenstädtischen Friedhof statt.

Die Exkursion begann um 9 Uhr auf dem S-Bahnhofs Karlshorst. Von dort ging es mit der Bahn und zu Fuß zur Chausseestraße 125, wo sich die Brecht-Weigel-Gedenkstätte befindet. Direkt daneben liegt der Dorotheenstädtische Friedhof. 

Unsere Klasse nahm in kleineren Gruppen an Führungen teil, bei der wir durch Brechts letzte Wohnung geführt wurden, die inzwischen ein Museum ist, aber dennoch so belassen ist, wie sie damals war. Bertolt Brecht bewohnte von 1953 bis zu seinem Tod am 14. August 1956 die erste Etage des Hauses. Seine Frau Helene Weigel lebte zunächst im obersten Stockwerk, jedoch zog sie nach Brechts Tod ins Erdgeschoss. Die Führung ging also durch die beiden unteren Geschosse und war sehr interessant. Es war viel über Brechts Leben und seine Werke zu erfahren. Auch über seinen Charakter wurde viel berichtet. Er soll ein lustiger Mensch gewesen sein, der niemals davor scheute, Neues auszuprobieren und kennenzulernen. Allerdings wurde er auch als jemand beschrieben, mit dem man nicht über Persönliches sprach, selbst wenn man zum engsten Freundeskreis zählte.

Nach seinem Tod wurde er auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof beigesetzt. Dort fanden auch die Rundgänge für diejenigen statt, die nicht gerade an einer Führung teilnahmen. Auf dem Friedhof befinden sich neben dem Grab von Bertolt Brecht und Helene Weigel auch Gräber von anderen Dichtern sowie Ärzten und Architekten, wie z.B. Schinkel, und die berühmtesten Gräber der Philosophen Hegel und Fichte. Auf dem Rückweg schauten wir noch ins Berliner Ensemble hinein und standen vor Brechts Plastik, die sich auf dem Vorplatz "seines" Theaters befindet. Danach ging es zurück bis zum S-Bahnhof Ostkreuz, wo sich die Klasse trennte.

Valea Pötschke, Kl. 9c

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