Exkursionen

Coppi unterstützt das DAHW

Seit einigen Jahren unterstützt eine Klasse unseres Gymnasiums das DAHW in Pakistan, um Tuberkulose- und Leprapatienten zu helfen. Jetzt soll das Projekt an eine 8. Klasse übergeben werden und in diesem Rahmen, fuhr man zusammen auf Spendensammelaktion.

30 Jugendliche der Klasse 11c des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums spenden seit fünf Jahren monatlich etwas von ihrem Taschengeld für die Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung von Leprapatienten und deren Familien. Rund 1.000 Euro kommen so jedes Jahr zusammen. Das Geld geht an die Tatarko-Yagangat Schule in der Nähe des pakistanischen Karatschi, an der Kinder leprakranker Eltern unterrichtet werden. Mit dem Geld kauft die Schule Unterrichtsmaterialien und vergibt Stipendien für das Schulgeld besonders notleidender Familien.

Die Benediktinermönche im Kloster Maria Laach unterstützen schon seit vielen Jahrzehnten die Lepraarbeit von Ruth Pfau in Pakistan, aber das Projekt der Coppi-Schüler/innen hat sie so beeindruckt, dass sie zur „Staffelübergabe“ (mit Beginn der 12. Klasse werden sich die Schüler/innen der 11c vom Spendensammeln auf das Punktesammeln für das Abitur verlegen und haben schon jetzt die Weiterführung des Projekts der jetzigen 7c übergeben) ein tolles Angebot gemacht haben: Großes gemeinsames Spendensammeln beim Truckerrennen auf dem Nürburgring am 13.7.2008.

Am Freitag und Samstag davor durften wir das Klosterleben kennenlernen. Wir konnten Messen (Morgenhore und Vesper) beiwohnen, uns die Klosterbibliothek und das Refektorium, in dem die Mönche schweigend essen, ansehen und ein Interview  mit dem Prior des Klosters, Bruder Petrus, führen. Bei ausgedehnten Spaziergängen erkundeten wir die wunderschöne Natur Maria Laachs.

Am frühen Morgen des 13. Juli fuhren wir nach der Morgenhore gemeinsam mit einer Gruppe der Malteserjugend zum Nürburgring und besprachen unsere Sammeltaktik. Bruder Christoph von den Benediktinern verfügt bereits über 40 Jahre Sammelerfahrung bei Autorennen in der Eifel und konnte uns viele nützliche Tipps geben. Er teilte uns in Gruppen für die verschiedenen Tribünen ein. Über die an der Rennstrecke aufgestellten Lautsprecher, die normalerweise Informationen zu den Fahrern, den Trucks und Teams geben, kamen zweimal Ansagen, die uns Sammler für die Zuschauer ankündigten und zum großzügigen Spenden aufforderten. Gleich nach der ersten Durchsage legten wir los. Nach rund zweieinhalb Stunden hatten wir in den Sammelbüchsen über 4000 € - doppelt so viel wie beim letzten Truckerrennen - zusammen. Bruder Christoph und einige unermüdliche Ehrenamtliche setzten die Spendensammlung am Nachmittag fort, während wir Berliner uns auf die Heimreise begaben. Für uns alle war klar: Nächstes Jahr treffen wir uns wieder beim Formel 1–Rennen, natürlich mit dem Ziel, unser diesjähriges Ergebnis zu übertreffen.

Text: Laura Susan Pengel, Klasse 12

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