Exkursionen

Besuch des Gläsernen Labors

Am 26.01.2006 von 13.00 - 16.30 Uhr besuchten wir als LK Biologie Jgst. 12 das Gläserne Labor. In ihm konnten die verschiedenen Versuche durchgeführt werden.
Es standen 7 Versuche zur Auswahl:

  • Reine Nervensache - Nerven lassen Muskeln zucken
  • Oh, wie reizend - Mechanisches Reizen des Regenwurms
  • Achtung Spannung! - Diffusion und ihre Folgen
  • Die Zelle als Batterie - Messung von Membranpotenzialen
  • Elektrooculographie - beim Lesen zuschauen
  • Verloren im Fingerlabyrinth - Dokumentation der eigenen Lernleistung
  • Was guckst Du ?!? - Arbeiten mit der Prismenbrille

Die Zeit verging wie im Fluge. Wir nahmen uns kaum Zeit für eine kurze Pause. So schafften alle Gruppen mindestens drei Versuche, deren Ergebnisse am Ende der Veranstaltung durch die einzelnen Gruppen präsentiert wurden.

 



Zu Versuch 1:

Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie schnell die Signalleitung von Nervenzellen ist, wurde in diesem Versuch die Reaktionszeit eines Reflexbogens (Achillessehnenreflex) gemessen.

Zu Versuch 2:

Ein Regenwurm wird am Vorder- bzw. Hinterende gereizt. Der Regenwurm eignet sich als Versuchsobjekt für die Ableitung von Nervenaktivitäten, weil dies von seiner Außenseite her möglich ist. Der Regenwurm muss somit nicht präpariert werden und kann nach dem Experiment weiter leben.

 


Zu Versuch 3 und 4:

In diesen Versuchen wurde der Diffusionsvorgang zwischen zwei Lösungen in Form von Spannungsänderungen an einer Cellophanmembran bzw. an einer kationselektiven Membran gemessen.



Zu Versuch 5:

Mit der ELEKTROOCULOGRAPHIE misst man die Lesegeschwindigkeit. Ein "Normalleser" liest im Schnitt 300 - 400 Wörter in der Minute. Doch es gibt auch so genannte "Schnellleser", die ganze 800 Wörter in der gleichen Zeit lesen.

 

Zu Versuch 6:

Die Versuchsperson musste sich mit verbundenen Augen den Weg durch ein vorgegebenes Fingerlabyrinth einprägen. Benötigte Zeit und Fehlerquote wurden dokumentiert.

Zu Versuch 7:



Die Versuchsperson sollte lernen, die visuelle Abweichung durch eine Prismenbrille zu kompensieren. Im Abstand von 2 m stand die Versuchsperson vor einer Zieltafel und warf je 10 Bälle:
  • ohne Brille (davor)
  • mit Brille
  • mit Brille
  • ohne Brille (danach).
Die Abweichung von der Nulllinie wurde bei jedem Wurf registriert.





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