Exkursionen

„Denkmal aktiv“ - Treffen in Xanten

Vom 04.bis zum 06.März 2010 nahmen zwei Schüler des Seminarkurses Kunst/Geschichte gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Dr. Drewelow an einem Treffen von „Denkmal aktiv“, einem bundesweiten Schülerprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, mit ihrem Beitrag „Denkmalgeschützte Siedlungen in Lichtenberg“ in Xanten teil, um ihre bisherigen Ergebnisse mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.

Nach der Ankunft, in der an der niederländischen Grenze gelegene Kleinstadt, fand am Donnerstag die Eröffnung des Treffens in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln statt mit anschließender Zeit zum Kennen lernen. Am Freitag hatten die Schüler die Möglichkeit an verschiedenen praktischen Workshops teilzunehmen.
Die zwei Vertreter des Seminarkurses entschieden sich für Steinmetzarbeit in der kleinsten Dombauhütte Deutschlands und für Metallbearbeitung im Archäologischen Park Xanten. Die Lehrer konnten währenddessen andere Workshops absolvieren und erhielten Informationen über den weiteren Projektablauf von „Denkmal aktiv“.

 

Am Abend unternahmen interessierte Schüler einen Stadtrundgang durch die historische Altstadt Xantens mit einer Dombesichtigung. Am Abreisetag wurden vier Arbeiten anderer Projektteilnehmer im Tagungszentrum vorgestellt. {mosimage}Danach nahmen die Schüler abermals an Workshops teil. Diese waren jedoch theoriebezogen, erfüllten aber leider nicht die Erwartungen.

Einen würdigen Abschluss fand die Fahrt nach Xanten allerdings auf der Heimreise: Herr Dr. Drewelow besuchte zusammen mit seinen beiden Schülern bei einem Zwischenstopp in Duisburg die derzeitige Alberto Giacometti Ausstellung im Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg. Insgesamt sind die zwei Seminarkursvertreter und ihr Lehrer zwar um einige Erfahrungen reicher, jedoch blieben die Erwartungen an das Treffen unerfüllt. Die Workshops waren teilweise sehr interessant doch fehlte es ihnen an Zweckmäßigkeit für das Projekt des Seminarkurses und leider auch an Professionalität, was aber wahrscheinlich auf die große Altersspanne der Teilnehmer zurückzuführen ist, vertreten waren 6.-12.Klässler. Auch die versprochene konkrete Auswertung bzw. der Austausch der bisherigen Ergebnisse blieb aus.

Text: Henrike Vallentin

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