Coppi forscht / musiziert

Musical 2013: Interview mit den beiden Hauptdarstellern

Im Zusammenhang mit dem Bericht über das Musical 2013 haben wir ein paar Fragen an Laura und Philipp, die beiden Hauptdarsteller, gestellt, hier sind ihre Antworten zu lesen:

 

1. Hallo Laura und Philipp, wieviele Schülerinnen und Schüler haben an der Musik und den Texten des Musicals 2013 in etwa gearbeitet?

L: An dem Drehbuch haben Philipp, Joana und Maxim gearbeitet. Die haben die Idee von Lind umgesetzt. Während der Proben haben wir an manchen Stellen kleine Veränderungen vorgenommen aber sonst blieb alles unverändert. An den Musikbeiträgen haben wir alle (also 12-14 Leute) gearbeitet. Die Band hat an den Bandsongs gearbeitet und an dem Duett von Philipp und mir nur wir beide mit Linda. An den Choreographien für die Tänze haben aber nur Marie und Maria gearbeitet.

Ph: Der Rest des Kurses hat uns immer Feedback gegeben und uns verbessert...

2. Könnt ihr kurz erzählen, wie ihr zu den Hauptrollen gekommen seid? Gab es so etwas wie ein Casting?

L: Auf der Kursfahrt haben wir zuerst die Idee von Linda in eine Bühnengeschichte mit Szenen umgewandelt. Während der Arbeiten konnte jeder seine Wünsche äußern. Also jeder durfte sagen, was er gerne machen würde. Bei manchen Szenen konnte man erkennen, welche Leute dafür am besten geeignet wären.

Ph: Nein, es gab kein casting. Ich wurde vom Kurs gefragt, ob ich das machen möchte. Bei Laura war es so, dass jemand anderes für die Rolle vorgesehen war, diejenige dann aber wiederholen wollte und somit nicht mehr im Kurs war, so dass Laura zugesagt hat.

3. Habt ihr zum ersten Mal eine so große Rolle auf einer Bühne gespielt?

L: Jein. Gesanglich hatte ich schon einige Soloauftritte. Aber eine Hauptrolle in einem Musical/ Theaterstück hatte ich noch nicht.

Ph: Was die Rolle und die Bühne angeht, ja. Was die Zuschauerzahl angeht, nein, weil ich schon vor 5.000 menschen sportlich aktiv war

4. Wie lange dauert es denn, bis man eine derart umfangreiche Rolle gelernt hat?

L: Da mir das alles viel Spaß macht, hat es nicht lange gedauert. So 3-4 Wochen habe ich gebraucht, um den Text und auch die Kleinigkeiten gut zu können. Aber vieles kam auch beim Spielen.

Ph: Es ging bei mir ziemlich schnell, da ich den Großteil meiner Texte ja selber geschrieben habe. Bei den Gesangsteilen musste man sich mehr reinhängen, weil es dort mehr Aspekte zum Beachten gab.

5. Von Aufregung oder auch nur Anspannung war bei Euch beiden erstaunlicher Weise überhaupt nichts zu merken - Laura, du hast z.B. den Eindruck vermittelt, beim Tanzen absolut in deinem Element zu sein - haben wir das richtig gesehen oder war es nur gute Selbstkontrolle?

L: Ich war gar nicht aufgeregt. Ich habe mich nur so sehr gefreut endlich auf die Bühne zu dürfen. Die Vorfreude war riesig. Aber man hat es richtig erkannt. Ich war einfach in meinem Element. Ich war dann aber sehr traurig, als es vorbei war. Ich hätte es gerne noch 4-5 mal aufgeführt.

Ph: Aufregung war schon da, aber als das Stück begann, war sie wie weggeblasen und ich habe nur an die Dinge gedacht, die ich auf keinen Fall vergessen darf. Natürlich ist auch etwas schief gegangen, wie ein ausgeschaltetes mikro, aber sowas kann mal passieren.

6. Gab es ewas, wovor ihr vor der Aufführung Angst hattet?

L: Angst direkt nicht. Ich habe nur gehofft, dass das Duett zwischen Philipp und mir, wie in den Proben davor, ohne Fehler gelingt. Hat es ja dann auch!

Ph: Ich hatte nur Bedenken wegen der Einspielungen, weil der Plan der komplexeste seit Jahren war. Tom hat aber alles souverän gelöst und alles lief reibungslos ab.

7. Beabsichtigt ihr später etwas mit Bühne oder Schauspiel zu machen oder war es etwas, was sich einfach aus dem Musikschwerpunkt der Schule so ergeben hat?

L: Ich möchte auf jeden Fall auf die Bühne. Deshalb bereite ich mich seit über einem Jahr auf die Aufnahmeprüfung für den Studiengang Gesang und Musiktheater an der UdK und Hanns Eisler vor. Ich kann so Schauspiel und Gesang verbinden. Die Hauptrolle in unserem Musical zeigte mir, dass ich mich für den richtigen Studiengang entschieden habe.

Ph: Musik nicht, Schauspiel nicht direkt, ich überlege jedoch Synchronsprecher zu werden. Somit muss ich mich auch in verschiedene Rollen einfühlen.

Laura und Philipp, wir danken Euch für dieses Interview!

BeSchue-03-2013-10 kl BeSchue-03-2013-06 kl

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