Archiv 2012

Unsere Buchvorstellung

„Sowas passiert, wenn Lehrer Schüler verpflichten, Bücher zu lesen!“

Am Mittwoch, dem 07.03.2012, hielten Lisa Kutschera, Henritte Luccesi und ich (Therese Ziegler) aus der 8b eine Buchvorstellung über die Autobiografie „Kalungas Kind“ von Stefanie-Lahya Aukongo.
Wir hatten die Aufgabe, ein Portfolio zu erstellen und dieses bei einem Vortrag vorzustellen. Schwerer war den Vortrag zu gestalten. Er erschien uns eintönig. Das änderte sich schlagartig, als Henriettes Vater bei einem Namibia Kongress die Autorin Sterfanie-Lahya Aukongo traf. Nun konnte uns nichts mehr davon abhalten, sie zu unserem Vortrag einzuladen. So trafen wir uns am Vortragstag vor der Schule mit ihr. Die Klasse wusste nichts davon. Nach dem Ohröffner (Lisa las eine Textstelle vor) stellten wir sie der Klasse vor. Wir begrüßten sie und setzten unseren Vortrag fort.
Stefanie erklärte Fotografien der Berliner Pflegefamilienmitglieder, die wir mit Magneten an die Tafel geheftet hatten. Sie stammen aus dem Buch.
Sie erklärte die Namibiakarte und erzählte über das Owamboland, wo ihre Großmutter lebte und über Windhoek, die Hauptstadt von Namibia. Sie erläuterte Fotos von ihren leiblichen Eltern und ihrer Großmutter. Am Ende des Vortrags stellten wir Stefanie neun Fragen zu ihrem jetzigen Leben.
Damit endete unserer Vortag und die Mitschüler konnten Fragen stellen. Stefanie zeigte uns Mopanewürmer, die im Owamboland als sehr lecker gelten. Einige hatten den Mut, sie zu kosten und meinten, dass sie erst nach Holz oder gar nichts schmeckten, dann aber unangenehm bitter würden.
Stefanie hatte auch ein Trinkgefäß mit gebracht, das aus einem ausgehöhlten Kürbis, wie sie dort wachsen, hergestellt wurde. Am Ende der Stunden ließen sich alle ein Autogramm geben. Wir drei bekamen eine Widmung mit Dank für die Einladung in unsere Bücher geschrieben.      

von Therese Ziegler (8b)

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