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Skifahrt 2017

„Vallah ich schwöre Charlottenburg is ne Stadt“, geistige Höhenflüge wie diesen durften wir auf der Busfahrt auf dem Weg nach Südtirol zur alljährlichen Kursfahrt der 11. Klasse erleben. Aber fangen wir von vorne an.

 

Jedes Jahr können die Schüler der 11. Klasse aus einer Hand voll Fahrten, darunter Rom, Edinburgh und Barcelona, aussuchen, an welcher sie teilnehmen möchten. Dieses Jahr haben sich nur 8 Schüler und Schülerinnen für die Skifahrt entschieden. Diese ist eine Fahrt nach Südtirol, in unserem Fall zum Klausberg, PLUS einem im Preis inbegriffenen Skikurs.

Losgefahren sind wir am 11.02 um 6:30 (kein Kommentar dazu) und waren den ganzen Tag unterwegs. Da wir nur 8 Leute mit unserer Begleiterin Frau Schmidt waren, waren wir gezwungen, uns den Bus mit zwei anderen Klassen zu teilen. Wirklich Kontakt hatten wir aber nur zu einer 8. Klasse aus Neukölln. Das Zitat am Anfang kommt übrigens von einem Schüler eben dieser Klasse... Geplant war eine Ankunft gegen 20:00, diese Zeit konnte allerdings, welch Überraschung, nicht eingehalten werden, da der Bus irgendwann angefangen hat zu dampfen. Also mussten wir erst mal alle raus und ne Stunde am Rande der Autobahn verbringen, bevor wir wieder gefahrenfrei einsteigen konnten. Als wir dann spät abends ankamen, gab es noch ein improvisiertes Abendbrot unserer Herberge, was aber bei allem Respekt eher kläglich ausgefallen ist. Doch dies wurde durch das Drei-Gänge-Menü der nächsten kompletten Woche wieder wett gemacht.

An diesem Abend haben wir dann auch Herrn Voigt kennen gelernt, der zusammen mit Frau Schmidt unser Skilehrer sein wird.

Wir 8 wurden gleich zu Anfang in 2 Gruppen aufgeteilt, in eine Anfänger- und eine Profigruppe. Ab Sonntag wurde dann Ski gefahren, die Anfängergruppe ist mit Frau Schmidt am „Babyhang“ geblieben, um die Basics zu lernen, während die Profigruppe mit Herrn Voigt schon die etwas schwierigeren Strecken getestet hat. Um 13 Uhr haben wir uns dann auf einer Berghütte zum Essen getroffen, die Auswahl war riesig! Man konnte wählen zwischen Nudeln, Pommes mit irgendetwas und dem Tagesgericht: Pommes mit irgendetwas anderem.

 

Am Abend haben wir Schüler uns dann immer bei Feli und Nele im Zimmer getroffen und noch Spiele, die wir von Herrn Voigt bekommen haben, gespielt oder einen Oscarreifen Film wie "Nach 7 Tagen ausgeflittert" geguckt. Das wurde dann zu unserem Tagesrhythmus, der nur 2 Mal nicht eingehalten wurde. Einmal am Dienstag den 14., da waren wir Nachtrodeln. Das heißt, wir haben uns gegen 20:00 Uhr Schlitten ausgeliehen und sind die Talabfahrt des Klausberges gefahren. Und das zweite Mal war der letzte Abend, an dem wir im Hexenkessel eine kleine Après-Ski-Partyhütte feierten. Doch darüber wollen wir nicht reden, then what happens in the Hexenkessel, stays in the Hexenkessel!

Da man diese Kursfahrt auch als richtigen Sportkurs zählen konnte, mussten wir natürlich auch eine praktische Prüfung ablegen. Diese bestand aus einem einzelnen Vorfahren und einer Formation mit der gesamten Gruppe und einer schriftlichen Klausur, was sich aber als einfacher als gedacht herausstellte.

Und dann war es auch schon Freitag, der Tag der Abreise. Eine ereignisreiche Woche, in der es Lina doch tatsächlich geschafft hat, sowohl ihre als auch meine Brille zu verlieren und sich auf der letzten Abfahrt noch das Kreuzband zu reißen, neigt sich dem Ende zu. Im Bus auf der Rückreise trafen wir dann auch die Neuköllner Jungs wieder. Obwohl die Rückfahrt pannenfrei verlaufen ist, kamen wir doch recht spät und sehr kaputt in Berlin an. Aber alles in allem kann man sagen: "hat Spaß gemacht und ist definitiv empfehlenswert"!

Levi Wihan

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