20 Jahre Coppi

Wir schreiben das Jahr 2012.
Es ist der 6. März, 15:00 Uhr MEZ.
Vor dem Haupteingang des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums hält ein schwarzer Van, dessen Scheiben verdunkelt sind und heraus steigen neun "Native Americans".
Aber was machen denn "Indianer" am Coppi ??

indianer 2012 03Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "20 Jahre Coppi" organisierte der Fachbereich Englisch den Besuch der amerikanischen Ureinwohner in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Botschaft in Berlin. Nachdem der LK-Englisch 11 unsere Gäste begrüßt hatte, führten wir sie in die Aula unserer Schule, in der schon sehr viele Schüler gespannt auf den Auftritt der Besucher warteten. Zunächst stellten sie sich uns vor und zeigten uns auf einer Karte die Gebiete, in denen ihre Reservate liegen. Sie erläuterten uns, wie man heute als Ureinwohner in Amerika lebt. Anders als von uns angenommen, führen sie ein ganz normales Dasein. An den Wochenenden treffen sich die Stammesmitglieder und pflegen ihre Traditionen. Sie tanzen stammestypische Tänze, musizieren und Sprechen die Sprache ihrer Ahnen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass jeder Stamm ganz eigene Bräuche sein Eigen nennt. Die traditionelle Kleidung tragen sie nur bei besonderen Anlässen. Eine Ausnahme machten sie jedoch: Für unsere Veranstaltung kleideten sie sich typisch "indianisch".
Gegen Ende der Veranstaltung beantworteten sie geduldig und über das Interesse erfreut unsere Fragen. Dann luden sie uns ein, einen ihrer Tänze zu lernen- wir sagten natürlich zu! Also zogen wir alle gemeinsam hinaus auf den Hof und trotzten der Kälte. Nachdem sie uns ein paar Tänze präsentiert hatten, stellten sich alle Schüler und einige Lehrer in einen großen Kreis und dann ging es auch schon los mit dem Tanz...
An diesem Nachmittag lernten wir nicht nur viel über die Ureinwohner Amerikas, wir konnten auch Gebrauch von unseren Englischkenntnissen machen und unsere Bewegungskünste unter Beweis stellen - deshalb geht an dieser Stelle noch ein besonderer Dank an Frau Meinhardt, weil sie uns das alles ermöglicht hat und an unsere amerikanischen Gäste.


Julia Kloos, Laura Claus, Jonatan Häußler und Johannes Zabel

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